Palladium CAS#7440-05-3
CAS-Nummer: 7440-05-3
Chemische Formel:Pd
Synonyme:
PALLADIUMDRAHT, 0,5 MM (0,02 ZOLL) DURCHMESSER, 99,99+% (METALLBASIS)
PALLADIUM 1% AUF ALUMINIUM
PALLADIUM-SILBER-LEGIERUNGSPULVER – 2,5 MIKRON KUGELFORM
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Schwarzpulver
Palladium CAS#7440-05-3
Palladium wurde 1803 von W. H. Wollaston bei der Raffination und Reinigung von Platin entdeckt. Das neue Metall fand sich im Königswasserextrakt von gediegenem Platin und wurde nach der Platinfällung in Lösung nachgewiesen. Es wurde als Ammoniumchloroplatinat abgetrennt. Durch Zugabe von Quecksilbercyanid zu dieser Lösung fiel ein gelbes Palladiumkomplexsalz aus. Der Niederschlag wurde gewaschen und verglüht, um Palladiummetall zu gewinnen. Wollaston benannte das Element Palladium nach dem kurz zuvor entdeckten Asteroiden Pallas.
Palladium kommt in der Natur stets in Verbindung mit anderen Platingruppenmetallen vor. Sein Vorkommen in der Erdkruste wird auf 0,015 mg/kg geschätzt und ist damit etwa dreimal so häufig wie das von Platin. Palladium wird hauptsächlich in Legierungen verwendet, die vorwiegend in der Elektronik und Telekommunikation zum Einsatz kommen. Sie dienen als Kontakte in elektrischen Relais und automatischen Schaltanlagen. Palladium-Gold-Legierungen finden breite Anwendung in der Zahnmedizin und Medizin. Sie werden in Implantaten zum Ersatz von Knochen und Gelenken sowie als Stützmaterial in porzellanverblendeten Brücken eingesetzt. In der Schmuckindustrie werden Palladiumlegierungen als Goldersatz verwendet, beispielsweise in Edelsteinen, Uhrengehäusen und Broschen.
Eine der wichtigsten Anwendungen von Palladium ist die Katalyse von Hydrierungen, Dehydrierungen und Erdölcracken. Diese Reaktionen finden breite Anwendung in der organischen Synthese und der Erdölraffination. Palladium und Platin werden in Katalysatoren von Kraftfahrzeugen eingesetzt, um den Ausstoß ungesättigter Kohlenwasserstoffe zu reduzieren.
Chemische Eigenschaften von Palladium |
Schmelzpunkt |
1554 °C (Lit.) |
Siedepunkt |
2970 °C (Lit.) |
Dichte |
1,025 g/mL bei 25 °C |
Lagertemperatur |
keine Einschränkungen. |
Löslichkeit |
löslich in Königswasser |
bilden |
Draht |
Farbe |
Silbergrau |
Spezifisches Gewicht |
12.03 |
Geruch |
Geruchlos |
Widerstand |
9,96 μΩ-cm, 20°C |
Wasserlöslichkeit |
UNLÖSLICH |
Merck |
14.6989 |
Expositionsgrenzen |
ACGIH: TWA 1 mg/m³ |
Stabilität: |
Stabil. Entzündlich – feines Pulver kann an der Luft Brände oder Explosionen verursachen. Unverträglich mit Ozon, Natriumtetrahydroborat, Schwefel und Arsen. |
Funktionen der Inhaltsstoffe in Kosmetika |
FARBSTOFF |
InChI |
1S/Pd |
InChIKey |
KDLHZDBZIXYQEI-UHFFFAOYSA-N |
LÄCHELT |
[Pd] |
Schermodul |
42,0 GPa, berechnet |
Poissonzahl |
0.39 |
Elastizitätsmodul |
117 GPa |
Härte, Vickers |
37, geglüht |
CAS-Datenbankreferenz |
7440-05-3 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
Palladium (7440-05-3) |
EPA-Stoffregistersystem |
Palladium (7440-05-3) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
T,F,Xi |
Risikohinweise |
61-33-37/38-40-41-36/37/38-11 |
Sicherheitshinweise |
53-26-36/37/39-24/25-36-22 |
RIDADR |
UN 3089 4.1/PG 2 |
WGK Deutschland |
nwg |
RTECS |
RT3480500 |
Selbstentzündungstemperatur |
>1120 °F |
TSCA |
TSCA gelistet |
Gefahrenklasse |
4.1 |
Verpackungsgruppe |
III |
HS-Code |
28439000 |
Speicherklasse |
13 - Nicht brennbare Feststoffe |
Daten zu Gefahrstoffen |
7440-05-3 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 oral (Ratte) 200 mg/kg (Palladiumchlorid) |
Produktanwendung von Palladium CAS-Nr. 7440-05-3
Palladium wird zur Herstellung von Palladiumkatalysatoren verwendet. Palladiumbasierte Nanomaterialien können auch in der Krebsdiagnostik und -therapie eingesetzt werden.
FaktFabrik- und Ausrüstungsmesse
Schnelle Lieferzeit
Lagerbestand 2-3 Werktage, Neuproduktion 7-10 Werktage


