Kaliumferricyanid CAS-Nr. 13746-66-2
CAS-Nummer: 13746-66-2
Chemische Formel:C6FeN6,3K
Synonyme:
Kaliumhexacyanoferrat(III), Kristall
Tripotassiumhexacyanoferrat
Kaliumferricyanid, 99+%, zur Analyse nach ACS
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Roter Feststoff
Kaliumferricyanid CAS-Nr. 13746-66-2
Rotes Preußisch (IUPAC-Name: Kaliumhexacyanoferrat(III), auch bekannt als rotes Kaliumpreußat, Preußischrot und Kaliumferricyanid) bildet leuchtend rote, wasserlösliche Kristalle. Kaliumferricyanid wird durch Einleiten von Chlor in eine Kaliumferrocyanid-Lösung hergestellt. Es gilt als nicht giftig, ist aber beim Erhitzen oder Mischen mit anderen Chemikalien gefährlich.
Kaliumhexacyanoferrat(III) wird zur Herstellung von Berliner Blau, dem tiefblauen Pigment im Blaupausendruck, verwendet. Es dient zum Nachweis von Eisen(II)-Ionen. In der fotografischen Entwicklung wird Kaliumhexacyanoferrat(III) häufig als Oxidationsmittel eingesetzt, um Silber von Negativen und Positiven zu entfernen (Punktätzung). In der Farbfotografie dient es der Verkleinerung von Farbpunkten, ohne deren Anzahl zu verringern – eine Art manuelle Farbkorrektur. In physiologischen Experimenten wird Kaliumhexacyanoferrat(III) oft zur Erhöhung des Redoxpotenzials von Lösungen verwendet (E<sub>0</sub> 436 mV bei pH 7). Weitere Anwendungsgebiete sind das Härten von Eisen und Stahl, die Galvanisierung, das Färben von Wolle und als Laborreagenz.
Chemische Eigenschaften von Kaliumferricyanid |
Schmelzpunkt |
°Cd ec.) |
Schüttdichte |
900-1000 kg/m³ |
Dichte |
1.85 |
Dampfdruck |
0 Pa bei 20 °C |
Lagertemperatur |
Bei +5 °C bis +30 °C lagern. |
Löslichkeit |
H₂O: 1 M bei 20 °C, vollständig, orangebraun |
bilden |
feine Kristalle |
Farbe |
Orange bis rot |
Spezifisches Gewicht |
1.88 |
Geruch |
Geruchlos |
PH |
6-9 (25℃, 1M in H2O) |
PH-Bereich |
6 - 9 bei 329 g/l bei 25 °C |
Wasserlöslichkeit |
464 g/L (20 °C) |
Empfindlich |
Lichtempfindlich |
Merck |
14.7630 |
Expositionsgrenzen |
ACGIH: TWA 1 mg/m³ |
Stabilität: |
Stabil. Unverträglich mit Ammoniak, starken Säuren und starken Oxidationsmitteln. Reaktion mit Säuren führt zur Bildung giftiger Gase. Kann sich bei Lichteinwirkung verfärben. |
InChI |
1S/6CN.Fe.3K/c6*1-2;;;;/q;;;;;;-3;3*+1 |
InChIKey |
MIMJFNVDBPUTPB-UHFFFAOYSA-N |
LÄCHELT |
[K+].[K+].[K+].N#C[Fe-3](C#N)(C#N)(C#N)(C#N)C#N |
CAS-Datenbankreferenz |
13746-66-2 (CAS-Datenbankreferenz) |
EPA-Stoffregistersystem |
Ferrat(3-), Hexakis(cyano-.kappa.C)-, Kalium (1:3), (OC-6-11)- (13746-66-2) |
Absorption |
keine Transmission (UV) in H₂O bei 1 M |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
Xn |
Risikohinweise |
32-20/21/22 |
Sicherheitshinweise |
50A-36 |
RIDADR |
UN 3077 9 / PGIII |
WGK Deutschland |
2 |
RTECS |
LJ8225000 |
F |
8 |
TSCA |
TSCA gelistet |
HS-Code |
28372000 |
Speicherklasse |
11 - Brennbare Feststoffe |
Gefahrenklassifizierungen |
Aquatic Chronic 2 |
Produktanwendung von Kaliumferricyanid CAS-Nr. 13746-66-2
Es wird in vielen amperometrischen Biosensoren als Elektronentransfermittel eingesetzt, wobei das natürliche Elektronentransfermittel eines Enzyms durch das Enzym Glucoseoxidase ersetzt wird. Es ist ein Hauptbestandteil von Murakamis Ätzmittel für Hartmetalle.
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