2,2,2-Trifluorethanol CAS-Nr. 75-89-8
CAS-Nummer: 75-89-8
Chemische Formel: Saahf'ah
Synonyme:
1,2,2-Trifluorethan-1-ol
2,2,2-TRIFLUORETHANOL-D3, HOHE ANREICHERUNG
2,2,2-Trifluorethan-1-ol 99%
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Sie sind eine transparente Flüssigkeit
2,2,2-Trifluorethanol CAS-Nr. 75-89-8
2,2,2-Trifluorethanol (TFEA oder TEF) ist ein wichtiges Zwischenprodukt der Synthese fluorhaltiger aliphatischer Verbindungen. Es ist farblos, mit Wasser mischbar und riecht ähnlich wie Ethanol. Aufgrund des starken elektronenziehenden Effekts der Trifluormethylgruppe ist Trifluormethylsäure stärker als Ethanol und kann mit heterocyclischen Verbindungen stabile, wasserstoffbrückengebundene Komplexe (z. B. Tetrahydrofuran, Pyridin) bilden. Aufgrund dieser einzigartigen physikalischen und chemischen Eigenschaften sowie seiner besonderen Molekülstruktur weist es im Vergleich zu anderen Alkoholen unterschiedliche Eigenschaften auf. Es kann an einer Vielzahl organischer Reaktionen teilnehmen, beispielsweise durch Oxidation zu Acetaldehyd, Trifluormethyl oder Trifluoressigsäure. Zudem liefert es Trifluormethylverbindungen und kann an der Still-Gennari-Verbesserung der Horner-Wadsworth-Emmons-Reaktion teilnehmen. Trifluorethanol findet breite Anwendung in der Medizin, bei Pestiziden, Farbstoffen, in der Energiewirtschaft und in anderen Bereichen der organischen Synthese.
Chemische Eigenschaften von 2,2,2-Trifluorethanol |
Schmelzpunkt |
−44 °C (Lit.) |
Siedepunkt |
77–80 °C (Lit.) |
Dichte |
1,391 g/mL bei 20 °C |
Dampfdichte |
3,5 (gegenüber Luft) |
Dampfdruck |
70 mm Hg ( 25 °C) |
Brechungsindex |
N |
Fp |
85 °F |
Lagertemperatur |
Unter +30 °C lagern. |
Löslichkeit |
löslich in Chloroform, Methanol |
bilden |
Flüssig |
pka |
12,4 (bei 25 °C) |
Farbe |
Klar, farblos |
Spezifisches Gewicht |
1.373 |
Geruch |
Alkoholgeruch |
PH |
7 |
PH-Bereich |
5-7 (10%ige wässrige Lösung) |
biologische Quelle |
Ziege |
Explosionsgrenze |
8,4–28,8 % (V) |
Wasserlöslichkeit |
Mischbar mit Wasser, Ethern, Ketonen, Alkoholen und Chloroform. |
λmax |
λ: 260 nm Amax: ≤0,03 |
Merck |
14.9682 |
BRN |
1733203 |
Dielektrizitätskonstante |
8.5500000000000007 |
Stabilität: |
Stabil. Entzündlich – weites Explosionsgebiet beachten. Feuchtigkeitsempfindlich. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln, starken Säuren, Natrium und Kalium. |
InChIKey |
رهقدفوكسفبنهففيصن |
CAS-Datenbankreferenz |
75-89-8 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
Ethanol, 2,2,2-Trifluor-(75-89-8) |
EPA-Stoffregistersystem |
2,2,2-Trifluorethanol (75-89-8) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
Xn,T,F |
Risikohinweise |
10-20/21/22-37/38-41-62-38-36/37/38 |
Sicherheitshinweise |
26-36-39-45-36/37/39-16 |
Leser |
UN 1986 3/PG 3 |
WGK Deutschland |
1 |
RTECS |
KM5250000 |
Selbstentzündungstemperatur |
~896 °F |
Gefahrenhinweis |
Brennbar/Giftig |
TSCA |
TSCA gelistet |
Gefahrenklasse |
3 |
Verpackungsgruppe |
III |
HS-Code |
29055910 |
Toxizität |
LD50 oral beim Kaninchen: 240 mg/kg; LD50 dermal bei der Ratte: 1680 mg/kg |
Produktanwendung von 2,2,2-Trifluorethanol CAS-Nr. 75-89-8
(1) Es kann als Ausgangsstoff für die Synthese von Trifluorethyl- und Trifluoressigsäureethylester, dem synthetischen Narkotikum Fluoroxen, Isofluran und Desfluran, dem zentralnervösen Stimulans Fluticason, dem Protonenpumpenhemmer Lansoprazol, dem Antiarrhythmikum Flecainid, Analgetika, Benzodiazepinen (Quazepam), dem Medikament KMD-3213 zur Behandlung von Harnentleerungsstörungen und dem Herbizid Triflusulfuronmethyl verwendet werden.
(2) Es kann für chemische Reagenzien verwendet werden.
(3) Es kann als Lösungsmittel, als Importreagenz für Trifluorethyl- und Trifluoressigsäureethoxycarbonylverbindungen sowie als Zwischenprodukt für Pharmazeutika und Pestizide verwendet werden.
(4) Es kann als Lösungsmittel verwendet werden und dient außerdem als Arzneimittel und Zwischenprodukt für Pestizide.
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