Adipinsäuredihydrazid CAS-Nr. 1071-93-8
CAS-Nummer: 1071-93-8
Chemische Formel: C6H14N4O2
Synonyme:
Adipohydrazid
ADIPODIHYDRAZID
ADIPICDIHYDRAZID
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Weißes Pulver
Adipinsäuredihydrazid CAS-Nr. 1071-93-8
Adipinsäuredihydrazid (ADH) ist das am besten geeignete Hydrazid-Vernetzungsmittel und wird in Kombination mit Diacetonacrylamid häufig in wasserbasierten Farbemulsionen eingesetzt. ADH ist schwach alkalisch und kann bei direkter Zugabe von festem ADH zur Emulsion agglomerieren. Daher sollte ADH üblicherweise vor Gebrauch in heißem Wasser gelöst werden.
Chemische Eigenschaften von Adipinsäuredihydrazid |
Schmelzpunkt |
180-182 °C (Lit.) |
Siedepunkt |
305,18 °C (grobe Schätzung) |
Dichte |
1,2297 (grobe Schätzung) |
Dampfdruck |
0 Pa bei 25 °C |
Brechungsindex |
1,6700 (Schätzung) |
Fp |
150 °C |
Lagertemperatur |
-20°C |
Löslichkeit |
H₂O: 100 mg/ml |
pka |
12,93 ± 0,35 (Vorhersage) |
bilden |
Kristallines Pulver |
Farbe |
Weiß bis leicht gelb |
Wasserlöslichkeit |
löslich |
BRN |
973863 |
Funktionen der Inhaltsstoffe in Kosmetika |
DUFT |
Überprüfung kosmetischer Inhaltsstoffe (CIR) |
Adipinsäuredihydrazid (1071-93-8) |
InChI |
1C/6X14H4O2/xsh-ya-5(11)h-1-2-h-sh(12)10-8/x1-h,sh-8X2,(X,ya,11)(X,10,12) |
InChIKey |
bqynsjksbfhfysn |
LÄCHELT |
NNC(=O)CCCCC(=O)NN |
LogP |
-2,7 bei 20 °C |
CAS-Datenbankreferenz |
1071-93-8 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
Adipinsäuredihydrazid (1071-93-8) |
EPA-Stoffregistersystem |
Hexandisäure, Dihydrazid (1071-93-8) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
Xi |
Risikohinweise |
36/37/38 |
Sicherheitshinweise |
22-24/25 |
WGK Deutschland |
3 |
RTECS |
AV1400000 |
Selbstentzündungstemperatur |
360 °C |
TSCA |
TSCA gelistet |
Gefahrenklasse |
Reizend |
HS-Code |
29280090 |
Speicherklasse |
11 - Brennbare Feststoffe |
Gefahrenklassifizierungen |
Aquatic Chronic 2 |
Produktanwendung von Adipindihydrazid CAS-Nr. 1071-93-8
Adipinsäuredihydrazid ist ein homobifunktionelles Vernetzungsmittel, das spezifisch für Aldehyde ist und relativ stabile Hydrazonbindungen bildet. Es wird typischerweise zur ortsspezifischen Verknüpfung von Glykoproteinen, wie z. B. Antikörpern, nach Periodatoxidation eingesetzt. Oxidation und Kupplung können aufgrund des niedrigen pKa-Werts des Hydrazids, der eine Konkurrenzreaktion mit primären Aminen vermeidet, bequem bei pH 5,0 durchgeführt werden.
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