Poly(acrylsäure) CAS-Nr. 9003-01-4
CAS-Nummer: 9003-01-4
Chemische Formel:C5H10O2
Synonyme:
CARBOPOL(R) 940
CARBOPOL(TM) 941
CARBOPOL(TM) 910
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Weißes Pulver
Poly(acrylsäure) CAS-Nr. 9003-01-4
Polyacrylsäure (PAA) ist hygroskopisch, spröde und farblos mit einer Glasübergangstemperatur (Tg) von etwa 106 °C. Bei Temperaturen über 200 bis 250 °C verliert sie Wasser und wird zu einem unlöslichen, vernetzten Polymeranhydrid. Die Wasserlöslichkeit von getrockneter PAA steigt mit zunehmender Temperatur. Konzentrierte wässrige PAA-Lösungen sind thixotrop.
Polyacrylsäure (PAA) ist eine hydrophile kolloidale Lösung mit ähnlichen Eigenschaften wie wasserlösliche natürliche Gummen. Sie ist eine klare, farblose, viskose und stabile Lösung. Anwendungsgebiete sind die Modifizierung wässriger Formulierungen für Endprodukte wie Reiniger, Bindemittel, Klebstoffe und Dispersionsfarben. Die Natrium-, Kalium- und Ammoniumsalze sind wirksame Verdickungs- und Dispergiermittel, die sowohl in natürlichen als auch in synthetischen Latexsystemen eingesetzt werden können. In keramischen Anwendungen verbessert PAA die Trockenfestigkeit, die Dispergierwirkung und die Verarbeitbarkeit der Tone. PAA ist hydrolysebeständig und wird nicht durch Bakterien abgebaut.
Chemische Eigenschaften von Polyacrylsäure |
Schmelzpunkt |
95 °C |
Siedepunkt |
116 °C |
Dichte |
1,2 g/ml bei 25 °C |
Tg |
106 |
Dampfdruck |
2,64–3,57 hPa bei 20–25 °C |
Brechungsindex |
N |
Fp |
100 °C |
Lagertemperatur |
2-8°C |
Löslichkeit |
Carbomere sind in Wasser und Glycerin quellfähig und nach Neutralisation auch in Ethanol (95 %). Sie lösen sich nicht auf, sondern quellen lediglich stark auf, da es sich um dreidimensional vernetzte Mikrogelpartikel handelt. |
bilden |
Pulver |
Farbe |
Weiß |
pH-Wert |
2,5 -3,0 (1%ige wässrige Lösung) |
Wasserlöslichkeit |
In Wasser löslich. |
Dielektrizitätskonstante |
2,7 - 4,5 (0,0 °C) |
Funktionen der Inhaltsstoffe in Kosmetika |
FILMBILDUNG |
InChI |
1S/C3H4O2.Na/c1-2-3(4)5;/h2H,1H2,(H,4,5);/q;+1/p-1 |
InChIKey |
WLAMNBDJUVNPJU-UHFFFAOYSA-N |
LÄCHELT |
OC(=O)C=C |
LogP |
0,23–0,27 bei 20 °C und pH 3,59–3,63 |
IARC |
3 (Bd. 19, Suppl. 7) 1987 |
EPA-Stoffregistersystem |
Polyacrylsäure (9003-01-4) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
C,T,Xi |
Risikohinweise |
45-46-34-36/37/38 |
Sicherheitshinweise |
53-45-36-27-26 |
WGK Deutschland |
1 |
RTECS |
AT4680000 |
TSCA |
TSCA gelistet |
HS-Code |
39069090 |
Speicherklasse |
10 - Brennbare Flüssigkeiten |
Gefahrenklassifizierungen |
Akutes aquatisches 1 |
Daten zu Gefahrstoffen |
9003-01-4 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 oral bei Ratten: 2500 mg/kg |
Produktanwendung von Polyacrylsäure CAS-Nr. 9003-01-4
Polyacrylsäure findet Verwendung in Einwegwindeln und Ionenaustauscherharzen. Sie dient außerdem zur Untersuchung der Solutdiffusion in Polyvinylalkohol/Polyacrylsäure-Copolymer-Hydrogelen. Darüber hinaus wird sie als Verdickungs-, Suspendier-, Emulgier- und Dispergiermittel in Pharmazeutika, Kosmetika, Klebstoffen und Farben eingesetzt. Weiterhin wird sie zur Herstellung von Poly(N-Isopropylacrylamid)-Block-Polyacrylsäure-Copolymeren verwendet, die auf Temperatur- und pH-Wert-Änderungen reagieren. Zusätzlich dient sie zur Herstellung von Oligo(methylmethacrylat)/PAA-Blockcopolymeren für die mizellare Verabreichung hydrophober Wirkstoffe.
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Schnelle Lieferzeit
Lagerbestand 2-3 Werktage, Neuproduktion 7-10 Werktage


