Sulfanilsäure CAS-Nr. 121-57-3
CAS-Nummer: 121-57-3
Chemische Formel: C6H7NO3S
Synonyme:
4-Aminobenzolsulfonat
Diazobenzolsulfonsäure-Testlösung (ChP)
SULFANILSÄURE ANHYD PWD
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Weißes Pulver
Sulfanilsäure CAS-Nr. 121-57-3
Sulfanilsäure (4-Aminobenzolsulfonsäure) ist ein cremefarbener, kristalliner Feststoff, der in der quantitativen Analyse von Nitrat- und Nitritionen Anwendung findet. Die feste Säure liegt als Zwitterion vor und besitzt einen ungewöhnlich hohen Schmelzpunkt.
Chemische Eigenschaften der Sulfanilsäure |
Schmelzpunkt |
>300 °C(lit.) |
Siedepunkt |
288 ℃ |
Schüttdichte |
620 kg/m³ |
Dichte |
1.485 |
Dampfdruck |
0 Pa bei 25 °C |
Brechungsindex |
1,5500 (Schätzung) |
Lagertemperatur |
Unter +30 °C lagern. |
Löslichkeit |
10 g/l |
pka |
3,24 (bei 25 °C) |
bilden |
solide |
Farbe |
Von Weiß bis Cremeweiß |
PH |
2,5 (10 g/l, H2O, 20℃) |
Wasserlöslichkeit |
0,1 g/100 ml (20 °C) |
Merck |
14.8926 |
BRN |
908765 |
Stabilität: |
Stabil. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln. |
InChI |
1S/C6H7NO3S/c7-5-1-3-6(4-2-5)11(8,9)10/h1-4H,7H2,(H,8,9,10) |
InChIKey |
HVBSAKJJOYLTQU-UHFFFAOYSA-N |
LÄCHELT |
Nc1ccc(cc1)S(O)(=O)=O |
LogP |
-2,3 bei 25℃ |
CAS-Datenbankreferenz |
121-57-3 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
Benzolsulfonsäure, 4-Amino-(121-57-3) |
EPA-Stoffregistersystem |
Sulfanilsäure (121-57-3) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
C, Xi |
Risikohinweise |
36/38-43-34 |
Sicherheitshinweise |
26-36/37/39-45-37-24-36/37 |
RIDADR |
UN 2790 8/PG 3 |
WGK Deutschland |
1 |
RTECS |
WP3895500 |
Selbstentzündungstemperatur |
>400 °C |
TSCA |
TSCA gelistet |
HS-Code |
29214210 |
Speicherklasse |
11 - Brennbare Feststoffe |
Gefahrenklassifizierungen |
Augenreizung 2 |
Daten zu Gefahrstoffen |
121-57-3 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 oral beim Kaninchen: 12300 mg/kg |
Produktanwendung von Sulfanilsäure CAS-Nr. 121-57-3
Da die Verbindung leicht Diazoverbindungen bildet, wird sie zur Herstellung von Farbstoffen und Sulfonamiden verwendet. Diese Eigenschaft wird auch zur quantitativen Analyse von Nitrat- und Nitritionen genutzt. Hierzu erfolgt eine Diazoniumkupplungsreaktion mit N-(1-Naphthyl)ethylendiamin, wobei ein Azofarbstoff entsteht. Die Konzentration der Nitrat- bzw. Nitritionen wird anschließend kolorimetrisch aus der Farbintensität der resultierenden roten Lösung bestimmt.
Es wird auch als Standard in der Verbrennungsanalyse verwendet.
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