Rotenon CAS-Nr. 83-79-4
CAS-Nummer: 83-79-4
Chemische Formel:C22H17Cl2F6N3O3
Synonyme:
(-)-cis-Rotenon
1,2,12,12aalpha-Tetrahydro-2alpha-isopropenyl-8,9-dimethoxy-
(1)Benzopyrano(3,4-b)furo(2,3-h)(1)benzopyran-6(6aH)-on
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Weißes Pulver
Rotenon CAS-Nr. 83-79-4
Die Hauptquelle für Rotenon ist die Wurzelknolle von Derris elliptica; es wird jedoch auch aus den Wurzeln von Derris mallaccensis, Lonchocarpus utilis und Lonchocarpus uruca gewonnen. Rotenon wirkt als Fraß- und Kontaktgift gegen Arthropoden. Seine schnelle Wirkung beruht auf der Verringerung der Verfügbarkeit von Nicotinamidadenindinukleotid (NAD), das als Cofaktor in verschiedenen biochemischen Stoffwechselwegen, einschließlich des Citratzyklus, dient und dadurch die mitochondrialen Atmungsenzyme hemmt.
Chemische Eigenschaften von Rotenon |
Schmelzpunkt |
159-164 °C (Lit.) |
Alpha |
-115 º (C=1,4 IN CHLOROFORM) |
Siedepunkt |
210-220 °C/0,5 mmHg (Lit.) |
Dichte |
1.1917 (grobe Schätzung) |
Brechungsindex |
1,4593 (Schätzung) |
Lagertemperatur |
An einem dunklen Ort, unter Schutzgasatmosphäre und bei Raumtemperatur aufbewahren. |
Löslichkeit |
unlöslich in EtOH; unlöslich in H2O; ≥77,6 mg/ml in DMSO |
Wasserlöslichkeit |
15 mg l-1 (100 °C) |
bilden |
Weiß bis cremefarben, einfarbig |
Farbe |
Weiß bis Hellgelb bis Hellorange |
Merck |
14.8271 |
BRN |
6773081 |
Stabilität: |
Stabil, aber licht- und luftempfindlich. Brennbar. Unverträglich mit Oxidationsmitteln, insbesondere in Gegenwart von Alkalien. |
InChI |
1S/C23H22O6/c1-11(2)16-8-14-15(28-16)6-5-12-22(24)21-13-7-18(25-3)19(26-4)9-17(13)27-10-20(21)29-23(12)14/h5-7,9,16,20-21H,1,8,10H2,2-4H3/t16-,20-,21+/m1/s1 |
InChIKey |
JUVIOZPCNVVQFO-HBGVWJBISA-N |
LÄCHELT |
COc1cc2OCC3Oc4c5C[C@@H](Oc5ccc4C(=O)C3c2cc1OC)C(C)=C |
NIST-Chemiereferenz |
Rotenon (83-79-4) |
EPA-Stoffregistersystem |
Rotenon (83-79-4) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
T,N |
Risikohinweise |
25-36/37/38-50/53 |
Sicherheitshinweise |
22-24/25-36-45-60-61 |
OEB |
B |
OEL |
TWA: 5 mg/m³ |
RIDADR |
UN 2811 6.1/PG 3 |
WGK Deutschland |
3 |
RTECS |
DJ2800000 |
Gefahrenklasse |
6.1(b) |
Verpackungsgruppe |
III |
HS-Code |
29329990 |
Speicherklasse |
6.1A – Brennbare, akut giftige Stoffe der Kategorien 1 und 2 |
Gefahrenklassifizierungen |
Akute Toxizität 1 Inhalation |
Daten zu Gefahrstoffen |
83-79-4 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 i.p. bei Mäusen: 2,8 mg/kg (Fukami); bei Ratten (mg/kg): 132 oral; 6 i.v. (Soloway) |
IDLA |
2.500 mg/m³ |
Produktanwendung von Rotenon CAS-Nr. 83-79-4
Rotenon ist ein Breitbandinsektizid, das natürlich in Samen und Stängeln verschiedener Pflanzen vorkommt. Es wurde erstmals 1947 zugelassen und wird derzeit ausschließlich zur Fischbekämpfung eingesetzt (U.S. EPA, 2007). Im Jahr 2006 verzichteten die Zulassungsinhaber freiwillig auf alle Anwendungen in der Tierhaltung, im privaten Bereich, bei Haustieren sowie auf alle anderen Anwendungsgebiete außer der Fischbekämpfung. Aktuell wird Rotenon hauptsächlich im Rahmen von Fischmanagementstrategien eingesetzt, um nicht-heimische Fischarten aus Seen, Teichen oder Bächen zu entfernen, sowie in der Welszucht vor dem Besatz von Teichen mit Jungfischen, um unerwünschte Fischarten zu eliminieren (U.S. EPA, 2006d).
Rotenon wurde in der Vergangenheit von Ureinwohnern verwendet, um Fische zum Fangen und Verzehr zu paralysieren. Außerhalb der Vereinigten Staaten wird die Verbindung immer noch zur Bekämpfung von Insekten im Obst- und Gemüseanbau sowie zur Bekämpfung von Feuerameisen und Mückenlarven im Teichwasser eingesetzt (HSDB, 2012a).
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