Bleimonoxid CAS-Nr. 1317-36-8
CAS-Nummer: 1317-36-8
Chemische Formel:OPb
Synonyme:
ROTE LEITUNG
gelbes Bleimonoxid
litharge regelmäßig
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Gelbes Pulver
Bleimonoxid CAS-Nr. 1317-36-8
Bleimonoxid ist ein gelbes, tetragonales Pulver; unlöslich in Wasser und Ethanol; löslich in Aceton, Salpetersäure, Natronlauge und Ammoniumchlorid.
Es handelt sich um ein amphoteres Oxid und löst sich daher sowohl in Säuren als auch in Laugen.
PbO + 2HNO3-->Pb(NO3)2+ H2O
PbO + 2NaOH → Na₂PbO₂ (Natrium-Plumbit) + H₂O
Beim Erhitzen an der Luft bei 470°C wandelt es sich in Mennige um.
6PbO +O2 -> 2Pb3O4 (rotes Blei)
Chemische Eigenschaften von Bleimonoxid |
Schmelzpunkt |
886 °C (Literaturwert) |
Siedepunkt |
1470 °C |
Schüttdichte |
3500-3700 kg/m³ |
Dichte |
9.53 |
Dampfdruck |
10 mm Hg ( 0 °C) |
Brechungsindex |
2.67 |
Lagertemperatur |
Unter +30 °C lagern. |
Löslichkeit |
Löslich in konzentriertem Alkali, HCl und Ammoniumchlorid. Unlöslich in verdünntem Alkali und Alkohol. |
bilden |
Pulver |
Farbe |
Gelb |
Spezifisches Gewicht |
9.53 |
PH |
8-9 (100 g/l, H2O, 20 °C) (Suspension) |
Wasserlöslichkeit |
Löslich in konzentrierter Lauge, Salzsäure und Ammoniumchlorid. Unlöslich in Wasser, verdünnter Lauge und Alkohol. |
Kristallstruktur |
Rutiltyp |
Hydrolytische Empfindlichkeit |
4: Keine Reaktion mit Wasser unter neutralen Bedingungen |
Kristallsystem |
Quadrat |
Merck |
14.5413 |
Raumgruppe |
P42/mnm |
Gitterkonstante |
a/nmb/nmc/nmα/oβ/oγ/oV/nm30.49550.49550.33839090900.0831 |
Expositionsgrenzen |
ACGIH: TWA 0,05 mg/m³ |
Stabilität: |
Stabil. Reagiert heftig mit Wasserstoffperoxid, starken Oxidationsmitteln, Aluminium, Zirkonium, Halogenen, Schwefeltrioxid, Bor, Silicium, Natrium und Zink. |
InChI |
1S/O.Pb |
InChIKey |
YEXPOXQUZXUXJW-UHFFFAOYSA-N |
LÄCHELT |
O=[PbH2] |
CAS-Datenbankreferenz |
1317-36-8 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
Bleimonoxid (1317-36-8) |
EPA-Stoffregistersystem |
Bleimonoxid (1317-36-8) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
T,N |
Risikohinweise |
61-20/22-33-50/53-62 |
Sicherheitshinweise |
53-45-60-61 |
RIDADR |
UN 2291 6.1/PG 3 |
WGK Deutschland |
3 |
RTECS |
OG1750000 |
TSCA |
TSCA gelistet |
HS-Code |
2824 10 00 |
Gefahrenklasse |
6.1(b) |
Verpackungsgruppe |
III |
Speicherklasse |
6.1C – Brennbar, akut giftig, Kat. 3 |
Gefahrenklassifizierungen |
Akute Toxizität 4 Inhalation |
Daten zu Gefahrstoffen |
1317-36-8 (Daten zu gefährlichen Stoffen) |
Toxizität |
LD50 i.p. bei Ratten: 40 mg Pb/100 g (Bradley, Fredrick) |
Produktanwendung von Bleimonoxid CAS-Nr. 1317-36-8
Blei(II)-oxid wird als Ausgangsmaterial bei der Synthese von Dikalischem Bleiphthalathydrat (D417070) verwendet; einer Verbindung, die in Vinyldrahtisolierungen als Flammschutzmittel eingesetzt wird.
Bleimonoxid wird hauptsächlich zur Herstellung von Pasten für die Gitter in Bleiakkumulatoren verwendet. Es findet außerdem breite Anwendung in optischen, elektrischen und elektronischen Gläsern sowie in Glasuren für feines Tafelgeschirr. Um die Bleiverbindungen in Lebensmitteln unlöslich zu machen, werden die Glasuren und Emaille aus Fritten hergestellt, in denen das Bleimonoxid beispielsweise in Bleibisilikat umgewandelt wird.
Bleiglätte wird außerdem in der Kautschukindustrie als Vulkanisationsmittel, in Bleiseifen, die als Trockenmittel in Lacken verwendet werden, in Hochtemperaturschmierstoffen, als Neutralisationsmittel in organischen Synthesen, als Wärmestabilisator in Kunststoffen und als Ausgangsmaterial für die Pigmentherstellung eingesetzt. Die Herstellung, die Eigenschaften und weitere Verwendungsmöglichkeiten von Bleioxid werden in [Referenz einfügen] beschrieben.
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