Dibutylamin CAS#111-92-2
CAS-Nummer: 111-92-2
Chemische Formel: C8H19N
Synonyme:
(n-C4H9)2NH
1-Butanamin, N-Butyl-
ai3-15329
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Farblose Flüssigkeit
Dibutylamin CAS-Nr. 111-92-2
Dibutylamin ist eine farblose Flüssigkeit ohne Ammoniakgeruch. Molekulargewicht = 129,28; Siedepunkt = 159–161 °C; Gefrier-/Schmelzpunkt = -61,9 bis 259 °C; Flammpunkt = 42–47 °C; Selbstentzündungstemperatur = 260 °C. Explosionsgrenzen: UEG = 1,1 %; OEG – unbekannt. Gefahrenkennzeichnung (gemäß NFPA 704 M-Bewertungssystem): Gesundheit 3, Entzündbarkeit 2, Reaktivität 0. Schwer löslich in Wasser.
Chemische Eigenschaften von Dibutylamin |
Schmelzpunkt |
−62 °C (Lit.) |
Siedepunkt |
159 °C (Lit.) |
Dichte |
0,767 g/mL bei 25 °C(Lit.) |
Dampfdichte |
4,46 (gegen Luft) |
Dampfdruck |
1,9 mm Hg ( 20 °C) |
Brechungsindex |
N |
Fp |
106 °F |
Lagertemperatur |
Unter +30 °C lagern. |
Löslichkeit |
Wasser: löslich 3,8 g/L bei 20 °C |
bilden |
Flüssig |
pka |
11,25 (bei 21 °C) |
Farbe |
Weiß |
Geruch |
Schwaches Ammoniak. |
PH |
11.1 (1 g/l, H2O, 20℃) |
Explosionsgrenze |
0,6–6,8 % (V) |
Wasserlöslichkeit |
4,05 g/L (25 °C) |
Merck |
14.3032 |
BRN |
506001 |
Dielektrizitätskonstante |
3,0 (20 °C) |
Stabilität: |
Stabil. Brennbar. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln, den meisten gängigen Metallen und starken Säuren. Dämpfe können über Oberflächen zu einer entfernten Zündquelle strömen. Kann mit Luft explosive Gemische bilden. |
InChI |
1S/C8H19N/c1-3-5-7-9-8-6-4-2/h9H,3-8H2,1-2H3 |
InChIKey |
JQVDAXLFBXTEQA-UHFFFAOYSA-N |
LÄCHELT |
CCCCNCCCC |
LogP |
2,1 bei 23℃ |
CAS-Datenbankreferenz |
111-92-2 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
1-Butanamin, N-Butyl-(111-92-2) |
EPA-Stoffregistersystem |
Dibutylamin (111-92-2) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
Xn,T |
Risikohinweise |
10-20/21/22-35-23-21/22 |
Sicherheitshinweise |
45-36/37/39-28A-26-23 |
RIDADR |
UN 2248 8/PG 2 |
WGK Deutschland |
1 |
RTECS |
HR7780000 |
F |
10 |
Selbstentzündungstemperatur |
594 °F |
TSCA |
TSCA gelistet |
HS-Code |
2921 19 99 |
Gefahrenklasse |
8 |
Verpackungsgruppe |
II |
Speicherklasse |
3 - Brennbare Flüssigkeiten |
Gefahrenklassifizierungen |
Akute Toxizität 2 Inhalation |
Gefahrstoffdaten |
111-92-2 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 oral bei Ratten: 550 mg/kg (Smyth) |
Produktanwendung von Dibutylamin CAS-Nr. 111-92-2
Dibutylamin ist ein sekundäres Dialkylamin. Es ist ein vielseitiges Zwischenprodukt mit einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.
Dibutylamin wird häufig in Palladium-katalysierten Kreuzkupplungen mit Arylhalogeniden zur Synthese von Arylaminen verwendet, die im Volksmund als Buchwald-Hartwig-Aminierung bekannt sind.
Es kann bei der Oxon-vermittelten Annellierung von 2-Aminobenzamiden und 1,2-Diaminobenzolen zur Synthese von 2,3-Dihydrochinazolin-4(1H)-onen bzw. 1H-Benzimidazolen verwendet werden.
Es kann auch in Eintopf-Mehrkomponentenreaktionen zur Synthese von tetra- und pentasubstituierten polyfunktionellen Dihydropyrrolen verwendet werden.
Dibutylamin wurde als Organokatalysator bei der Synthese von 2-Amino-3-cyano-4H-chromen-4-ylphosphonaten über Knoevenagel-, Pinner- und Phospha-Michael-Reaktionen eingesetzt. Di-n-butylamin (Dibutylamin) kann zur Untersuchung der Leistung eines Trockenprobenehmers mit einem imprägnierten Denuder in Reihe mit einem Glasfaserfilter für luftgetragene Isocyanate verwendet werden. Es wurde bei der Herstellung von 1M Dibutylammoniumphosphatpuffer verwendet.
Fabrik- und Ausrüstungsmesse
Schnelle Lieferzeit
Lagerbestand 2-3 Werktage, Neuproduktion 7-10 Werktage


