Isophoron CAS-Nr. 78-59-1
CAS-Nummer: 78-59-1
Chemische Formel:C9H14O
Synonyme:
FEMA 3553
ISOPHORON
ISOPHORON 97+%
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Transparente Flüssigkeit
Isophoron CAS-Nr. 78-59-1
Isophoron (chemische Formel: C9H14O) trägt den vollständigen Namen 3,5,5-Trimethyl-2-cyclohexen-1-on. Es handelt sich um ein α,β-ungesättigtes cyclisches Keton und ist ein Aromastoff, der in Cranberries und Safran vorkommt. Isophoron findet Verwendung als Lösungsmittel in einigen Druckfarben, Farben, Lacken, Klebstoffen, Copolymeren, Beschichtungen, Oberflächenbehandlungen und Pestiziden. Es dient außerdem als Zwischenprodukt in der organischen Synthese sowie als Bestandteil von Holzschutzmitteln und Bodenversiegelungen. Die Herstellung erfolgt hauptsächlich durch Selbstkondensation von Aceton mit Kaliumhydroxid (KOH).
Chemische Eigenschaften von Isophoron |
Schmelzpunkt |
-8 °C (Lit.) |
Siedepunkt |
213-214 °C (Lit.) |
Dichte |
0,923 g/mL bei 25 °C (Lit.) |
Dampfdichte |
4,77 (gegen Luft) |
Dampfdruck |
0,2 mm Hg ( 20 °C) |
Brechungsindex |
N |
FEMA |
3553 | ISOPHORON |
Fp |
184 °F |
Lagertemperatur |
Unter +30 °C lagern. |
Löslichkeit |
14,5 g/l |
bilden |
Flüssig |
Farbe |
Klar, farblos bis gelblich |
Geruch |
Wie Kampfer. |
Geruchstyp |
holzig |
biologische Quelle |
Synthetik |
Explosionsgrenze |
0,8–3,8 % (V) |
Wasserlöslichkeit |
Löslich in Wasser (12 g/L). |
Merck |
14.5196 |
JECFA-Nummer |
1112 |
BRN |
1280721 |
Henrysche Konstante |
(x 10-6 atmm3/mol): 5,8 (berechnet, U.S. EPA, 1980a) |
Expositionsgrenzen |
TLV-TWA 25 mg/m3 (5 ppm); IDLH 800 ppm. |
Stabilität: |
Stabil. Zu vermeiden sind starke Basen, starke Säuren und starke Oxidationsmittel. |
InChI |
1S/C9H14O/c1-7-4-8(10)6-9(2,3)5-7/h4H,5-6H2,1-3H3 |
InChIKey |
HJOVHMDZYOCNQW-UHFFFAOYSA-N |
LÄCHELT |
CC1=CC(=O)CC(C)(C)C1 |
LogP |
1,67–1,7 bei 20 °C |
CAS-Datenbankreferenz |
78-59-1 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
2-Cyclohexen-1-on, 3,5,5-Trimethyl-(78-59-1) |
EPA-Stoffregistersystem |
Isophoron (78-59-1) |
ECETOC JACC-BERICHT |
Isophoron (78-59-1) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
Xn |
Risikohinweise |
21/22-36/37-40 |
Sicherheitshinweise |
13-23-36/37/39-46 |
OEB |
A |
OEL |
TWA: 4 ppm (23 mg/m3) |
RIDADR |
UN 3082 9 / PGIII |
WGK Deutschland |
1 |
RTECS |
GW7700000 |
Selbstentzündungstemperatur |
864 °F |
TSCA |
TSCA gelistet |
HS-Code |
2914 29 00 |
Gefahrenklasse |
9 |
Speicherklasse |
10 - Brennbare Flüssigkeiten |
Gefahrenklassifizierungen |
Akute Toxizität 4 Dermal |
Daten zu Gefahrstoffen |
78-59-1 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 bei männlichen und weiblichen Ratten sowie männlichen Mäusen (mg/kg): 2700 ±200, 2100 ±200, 2200 ±200 oral (PB90-180225) |
IDLA |
200 ppm |
Produktanwendung von Isophoron CAS-Nr. 78-59-1
Isophoron wird als Lösungsmittel für Vinylharze und Celluloseester sowie in Pestiziden verwendet. Es dient auch als Lösungsmittel in einigen Druckfarben, Lacken und Klebstoffen. Als cyclisches ungesättigtes Keton kann Isophoron zu 3,5-Dimethylphenol oder 2,3,5-Trimethylphenol aromatisiert werden. Die Hydrierung führt, abhängig von den Reaktionsbedingungen, zu 3,3,5-Trimethylcyclohexanon oder 3,3,5-Trimethylcyclohexanol, aus dem durch Oxidation Trimethyladipinsäure gewonnen wird [78]. Trimethyladipinsäure dient zur Herstellung von 2,2,4-Trimethylhexamethylendiamin, einem Vorprodukt für Polyamide und Polyurethane. Die Addition von Cyanwasserstoff an die olefinische Doppelbindung, gefolgt von einer Aminierung der Ketogruppe in Gegenwart von Wasserstoff, ergibt 3,5,5-Trimethyl-3-aminomethylcyclohexylamin [2855-13-2], ein Isophorondiamin. Die Reaktion des letztgenannten Stoffes mit Phosgen ergibt Isophorondiisocyanat [4098-71-9]. Beide Verbindungen werden in großen Mengen zur Herstellung von Polymeren, hauptsächlich Polyurethanen, verwendet. Die weltweite Produktionskapazität für Isophoron beträgt ca. 50.000 t/a.
FaktFabrik- und Ausrüstungsmesse
Schnelle Lieferzeit
Lagerbestand 2-3 Werktage, Neuproduktion 7-10 Werktage


