Polyvinylpyrrolidon CAS-Nr. 9003-39-8
CAS-Nummer: 9003-39-8
Chemische Formel:CH4
Synonyme:
Toxobin
Vinylpyrrolidonpolymer
K 30 Povidon K 30 BP/USP
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen: Weißes Pulver
Polyvinylpyrrolidon CAS-Nr. 9003-39-8
Polyvinylpyrrolidon (PVP) ist ein Polymer aus Vinylpyrrolidon. Je nach Polymerisationsgrad wird es in lösliches PVP und unlösliches PVPP (Polyvinylpolypyrrolidon) unterteilt. Das Molekulargewicht des löslichen PVP liegt zwischen 8.000 und 10.000. Es kann als Fällungsmittel eingesetzt werden, da es durch die Reaktion mit Polyphenolen sedimentiert. Bei dieser Methode kann es leicht zu PVP-Rückständen im Alkohol kommen. Aufgrund der gesundheitsschädlichen Wirkung von PVP im menschlichen Körper rät die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von der Anwendung dieser Substanz ab. In den letzten Jahren ist die Verwendung von löslichem PVP selten geworden. Unlösliches PVPP wird seit den frühen 1960er Jahren in der Bierindustrie eingesetzt. Es besitzt ein Molekulargewicht von über 700.000. Es handelt sich um ein unlösliches Polymer, das durch weitere Vernetzung und Polymerisation von PVP entsteht und mit guter Wirksamkeit als Adsorptionsmittel für Polyphenole eingesetzt werden kann.
Chemische Eigenschaften von Polyvinylpyrrolidon |
Schmelzpunkt |
>300 °C |
Siedepunkt |
90-93 °C |
Schüttdichte |
330 kg/m³ |
Dichte |
1,69 g/cm³ |
Tg |
175 |
Brechungsindex |
(25) 1.5300 |
Brechungsindex |
1.5300 |
Lagertemperatur |
2-8°C |
Löslichkeit |
H₂O: löslich 100 mg/ml |
bilden |
Pulver |
Farbe |
Weiß bis gelblich-weiß |
PH |
3,0-5,0 |
biologische Quelle |
synthetisch (organisch) |
Wasserlöslichkeit |
In Wasser löslich. |
Empfindlich |
Hygroskopisch |
Merck |
14.7697 |
Stabilität: |
Stabil. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln. Lichtempfindlich. Hygroskopisch. |
Funktionen der Inhaltsstoffe in Kosmetika |
EMULSIONSSTABILISIERUNG |
InChI |
InChI=1S/C8H15NO/c1-3-7(2)9-6-4-5-8(9)10/h7H,3-6H2,1-2H3 |
InChIKey |
FAAHNQAYWKTLFD-UHFFFAOYSA-N |
LÄCHELT |
N1(C(C)CC)C(=O)CCC1 |
IARC |
3 (Bd. 19, Suppl. 7, 71) 1987 |
EPA-Stoffregistersystem |
Polyvinylpyrrolidon (9003-39-8) |
Sicherheitsinformationen |
Sicherheitshinweise |
22-24/25 |
WGK Deutschland |
1 |
RTECS |
TR8370000 |
Selbstentzündungstemperatur |
440 °C |
TSCA |
TSCA gelistet |
HS-Code |
39059990 |
Speicherklasse |
11 - Brennbare Feststoffe |
Daten zu Gefahrstoffen |
9003-39-8 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 oral beim Kaninchen: > 2000 mg/kg |
Produktanwendung von Polyvinylpyrrolidon CAS-Nr. 9003-39-8
Obwohl Povidon in einer Vielzahl pharmazeutischer Formulierungen Anwendung findet, wird es hauptsächlich in festen Arzneiformen eingesetzt. Bei der Tablettenherstellung dienen Povidonlösungen als Bindemittel in Feuchtgranulierungsverfahren. Povidon wird auch in trockener Form Pulvermischungen zugesetzt und durch Zugabe von Wasser, Alkohol oder hydroalkoholischen Lösungen in situ granuliert. Es dient als Lösungsvermittler in oralen und parenteralen Formulierungen und verbessert nachweislich die Freisetzung schwerlöslicher Arzneistoffe aus festen Arzneiformen. Povidonlösungen können zudem als Überzugsmittel oder Bindemittel beim Überziehen von Wirkstoffen auf Trägermaterialien wie Zuckerkügelchen verwendet werden.
Povidon wird außerdem als Suspendier-, Stabilisierungs- oder Viskositätserhöhungsmittel in einer Reihe von topischen und oralen Suspensionen und Lösungen eingesetzt. Die Löslichkeit einiger schwerlöslicher Wirkstoffe kann durch Mischen mit Povidon erhöht werden.
Es sind spezielle Sorten von pyrogenfreiem Povidon erhältlich, die in parenteralen Formulierungen verwendet werden;
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