Natriumcarboxymethylstärke CAS-Nr. 9063-38-1
CAS-Nummer: 9063-38-1
Chemische Formel:C₂H₄O₃·xNa·x
Synonyme:
Natriumstärkeglykolat
Natriumcarboxymethylstärke
Primojel
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Weißes Pulver
Natriumcarboxymethylstärke CAS-Nr. 9063-38-1
Natriumstärkeglykolat ist ein weißes oder fast weißes, rieselfähiges und stark hygroskopisches Pulver. Laut PhEur 6.0 besteht es mikroskopisch aus unregelmäßig geformten, ovalen oder birnenförmigen Körnchen mit einem Durchmesser von 30–100 mm oder runden Körnchen mit einem Durchmesser von 10–35 mm. Gelegentlich kommen zusammengesetzte Körnchen aus 2–4 Komponenten vor. Die Körnchen besitzen ein exzentrisches Hilum und deutlich sichtbare konzentrische Streifen. Zwischen gekreuzten Nicolprismen ist ein deutliches schwarzes Kreuz erkennbar, das sich im Hilum kreuzt. An der Oberfläche der Körnchen sind kleine Kristalle sichtbar. Die Körnchen quellen bei Kontakt mit Wasser stark auf.
Chemische Eigenschaften von Natriumcarboxymethylstärke |
Schmelzpunkt |
>210°C (Zersetzung) |
Lagertemperatur |
Inertgasatmosphäre, Raumtemperatur |
Löslichkeit |
Praktisch unlöslich in Methylenchlorid. In Wasser bildet es eine durchscheinende Suspension. |
bilden |
Solide |
Farbe |
Weiß bis Cremeweiß |
Hauptanwendung |
pharmazeutisch (kleine Moleküle) |
Funktionen der Inhaltsstoffe in Kosmetika |
EMULSIONSSTABILISIERUNG |
CAS-Datenbankreferenz |
9063-38-1 |
EPA-Stoffregistersystem |
Stärke, Carboxymethylether, Natriumsalz (9063-38-1) |
Sicherheitsinformationen |
WGK Deutschland |
1 |
TSCA |
TSCA gelistet |
HS-Code |
3505100092 |
Speicherklasse |
11 - Brennbare Feststoffe |
Produktanwendung von Natriumcarboxymethylstärke CAS-Nr. 9063-38-1
Natriumstärkeglykolat findet breite Anwendung in oralen Arzneimitteln als Sprengmittel in Kapseln und Tabletten. Es wird üblicherweise in Tabletten verwendet, die entweder durch Direktverpressung oder Feuchtgranulierung hergestellt werden. Die übliche Konzentration in einer Formulierung liegt zwischen 2 % und 8 %, wobei die optimale Konzentration bei etwa 4 % liegt, obwohl in vielen Fällen 2 % ausreichend sind. Der Zerfall erfolgt durch rasche Wasseraufnahme, gefolgt von einer schnellen und starken Quellung.
Obwohl die Wirksamkeit vieler Sprengmittel durch hydrophobe Hilfsstoffe wie Gleitmittel beeinträchtigt wird, bleibt die Sprengwirkung von Natriumstärkeglykolat unbeeinträchtigt. Auch eine Erhöhung des Tablettenpressdrucks scheint keinen Einfluss auf die Zerfallszeit zu haben.
Natriumstärkeglykolat wurde auch als Suspensionsmittel untersucht.
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