Monoethanolamin CAS-Nr. 141-43-5
CAS-Nummer: 141-43-5
Chemische Formel:C2H7NO
Synonyme:
Ethanolamin, ACS, 98,0–100,5 %
Ethanolamin, ACS, 99+%
Ethanolamin, 99 %, H2O 0,5 % max
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Aussehen:Transparente Flüssigkeit
Monoethanolamin CAS-Nr. 141-43-5
Ethanolamin ist ein viskoser, hygroskopischer Aminoalkohol, der sowohl Amin- als auch Alkoholgruppen enthält. Es ist im Körper weit verbreitet und Bestandteil von Lecithin. Ethanolamin findet vielfältige industrielle Anwendung, beispielsweise in der Herstellung von Agrarchemikalien wie Ammoniak sowie von Pharmazeutika und Detergenzien. Es dient außerdem als Tensid, Fluoreszenzreagenz und zur Entfernung von CO₂ und H₂S. In der Pharmazie wird Ethanolamin als Gefäßverengungsmittel eingesetzt. Es besitzt zudem antihistaminische Eigenschaften und lindert die durch die Bindung an H₁-Rezeptoren hervorgerufenen Symptome.
Chemische Eigenschaften von Monoethanolamin |
Schmelzpunkt |
10-11 °C (Lit.) |
Siedepunkt |
170 °C (lit.) |
Dichte |
1,012 g/mL bei 25 °C(Lit.) |
Dampfdichte |
2.1 (gegen Luft) |
Dampfdruck |
0,2 mm Hg (20 °C) |
Brechungsindex |
N |
Fp |
200 °F |
Lagertemperatur |
Bei +15 °C bis +25 °C lagern. |
Löslichkeit |
Löslich in Benzol, Ether, Tetrachlorkohlenstoff. |
bilden |
Flüssig |
pka |
9,5 (bei 25 °C) |
Spezifisches Gewicht |
1.012 |
Farbe |
APHA: ≤15 |
Geruch |
Ammoniakgeruch |
PH |
12.1 (100 g/l, H2O, 20℃) |
Relative Polarität |
0.651 |
biologische Quelle |
Synthetik |
Explosionsgrenze |
3,4–27 % (V) |
Wasserlöslichkeit |
mischbar |
Empfindlich |
Luftempfindlich und hygroskopisch |
Merck |
14,3727 |
BRN |
505944 |
Henrysche Konstante |
1,61 (x 10-10 atm?m3/mol) bei 20 °C (Bone et al., 1983) |
Expositionsgrenzen |
TLV-TWA 3 ppm (~7,5 mg/m3) (ACGIH, MSHA und OSHA); TLV-STEL 6 ppm (~15 mg/m3) (ACGIH); IDLH 1000 ppm (NIOSH). |
Dielektrizitätskonstante |
31.940000000000001 |
Stabilität: |
Stabil. Entzündlich; unverträglich mit starken Oxidationsmitteln und starken Säuren. Hygroskopisch. |
Funktionen der Inhaltsstoffe in Kosmetika |
PUFFERUNG |
Cosmetic Ingredient Review (CIR) |
Monoethanolamin (141-43-5) |
InChI |
1S/C2H7NO/c3-1-2-4/h4H,1-3H2 |
InChIKey |
HZAXFHJVJLSVMW-UHFFFAOYSA-N |
LÄCHELT |
NCCO |
LogP |
-2,3--1,91 bei 25℃ |
Oberflächenspannung |
48,48 mN/m bei 293,15 K |
CAS-Datenbankreferenz |
141-43-5 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
Ethanolamin (141-43-5) |
EPA-Stoffregistrierungssystem |
Ethanolamin (141-43-5) |
Sicherheitsinformationen |
Gefahrencodes |
T,C |
Risikohinweise |
20/21/22-34-39/23/24/25-23/24/25-10-52/53 |
Sicherheitshinweise |
26-36/37/39-45-61 |
RIDADR |
UN 2924 3/PG 3 |
OEB |
B |
OEL |
TWA: 3 ppm (8 mg/m³), STEL: 6 ppm (5 mg/m³) |
WGK Deutschland |
1 |
RTECS |
KJ5775000 |
F |
8.10.23 |
Selbstentzündungstemperatur |
410 °C |
TSCA |
TSCA gelistet |
Gefahrenklasse |
8 |
Verpackungsgruppe |
III |
HS-Code |
29221100 |
Speicherklasse |
8A - Brennbare, ätzende und gefährliche Stoffe |
Gefahrenklassifizierungen |
Akute Toxizität 4 Dermal |
Daten zu Gefahrstoffen |
141-43-5 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 oral bei Ratten: 10,20 g/kg (Smyth) |
IDLA |
30 ppm |
Produktanwendung von Monoethanolamin CAS-Nr. 141-43-5
Ethanolamin wird als Absorptionsmittel zur Entfernung von Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff aus Erdgas und anderen Gasen, als Weichmacher für Häute und als Dispergiermittel für Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Es findet außerdem Verwendung in Polituren, Haarglättungsmitteln, Emulgatoren und bei der Synthese von Tensiden (Beyer et al. 1983; Mullins 1978; Windholz 1983). Die Verwendung von Ethanolamin ist in Erzeugnissen zur Herstellung, Verarbeitung oder Verpackung von Lebensmitteln zugelassen (CFR 1981).
Ethanolamin zeigt Reaktionen, die für primäre Amine und Alkohole charakteristisch sind. Zwei industriell wichtige Reaktionen von Ethanolamin sind die Reaktion mit Kohlendioxid oder Schwefelwasserstoff zu wasserlöslichen Salzen und die Reaktion mit langkettigen Fettsäuren zu neutralen Ethanolaminseifen (Mullins 1978). Substituierte Ethanolaminverbindungen, wie beispielsweise Seifen, finden breite Anwendung als Emulgatoren, Verdickungsmittel, Netzmittel und Detergenzien in Kosmetikprodukten (einschließlich Hautreinigern, Cremes und Lotionen) (Beyer et al. 1983).
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Schnelle Lieferzeit
Lagerbestand 2-3 Werktage, Neuproduktion 7-10 Werktage


